WordPress installieren: so geht’s

Möchten Sie WordPress installieren? Dann können Sie WordPress auf verschiedene Arten tun. Die „altmodische“ Weise ist die manuelle Installation von WordPress. Die manuelle Installation besteht aus einer Reihe Schritten, die ich in diesem Artikel erläutern werde.

In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Schritte einer manuellen WordPress-Installation durchnehmen. Am Ende dieses Artikels wissen Sie genau, wie Sie WordPress installieren müssen. Finden Sie die manuelle Installation von WordPress zu aufwendig oder kompliziert? Dann werfen Sie einen Blick auf die Site von Installatron, womit Sie WordPress automatisch installieren können.

WordPress installieren, so macht man das

1: Erstellen Sie eine MySQL-Database im Control Panel Ihres Hostings

Um WordPress installieren zu können, benötigen Sie eine MySQL-Datenbank. WordPress speichert alle Inhalte und Einstellungen Ihrer Website in dieser Datenbank. Die Einstellungen von Designs, Plugins, einzelnen Benutzern und anderen von Ihnen vorgenommenen Änderungen werden ebenfalls in dieser Datenbank gespeichert.

Um eine Datenbank zu erstellen, melden Sie sich beim Control Panel Ihres Hosting-Partners an. Für Hosting-Parteien wie iXL wird DirectAdmin als Kontrollfeld verwendet. Andere Hostings verwenden manchmal ein anderes Kontrollfeld. Normalerweise ist es ziemlich einfach zu finden, wo eine Datenbank erstellt werden muss. In diesem Artikel wird davon ausgegangen, dass Sie DirectAdmin verwenden.

Schritt 1: Melden Sie sich bei DirectAdmin an und öffnen Sie MySQL Management

Sie empfangen Anmeldeinformationen für Ihr DirectAdmin-Panel von Ihrer Hosting-Partei. Öffnen Sie die URL Ihres Control Panels und melden Sie sich mit den Daten an, die Ihnen Ihr Hosting-Partner gesendet hat. Klicken Sie nun auf Ihren Domainnamen und suchen Sie nach der Option MySQL Management:

DirectAdmin MySQL Management

Klicken Sie auf MySQL Management. Sie sehen nun einen neuen Bildschirm, auf dem Sie alle Ihre Datenbanken finden und neue Datenbanken erstellen können.

Schritt 2: Erstellen Sie eine Datenbank

Klicken Sie oben im neuen Bildschirm auf Neue Datenbank erstellen (Create new Database). Sie müssen jetzt eine Reihe von Einstellungen festlegen. Wählen Sie einen sicheren Benutzernamen und stellen Sie sicher, dass der Name Ihrer Datenbank und der Benutzername nicht identisch sind. Sie können auch einen Code als Datenbanknamen und Benutzernamen verwenden.

Database aanmaken

Klicken Sie nun auf Erstellen / Create. Sie sehen die eingegebenen Daten nun wieder in einem neuen Bildschirm:

Database-gegevens

Kopieren Sie die Daten und speichern Sie sie für später. In Schritt 3 (Anpassen der Datei wp-config.php) benötigen Sie diese Information nochmal.

2: Laden Sie die neueste Version von WordPress herunter

Nachdem Sie nun eine Datenbank erstellt haben, können Sie die neueste Version von WordPress herunterladen. Sie können dies kostenlos auf https://de.wordpress.org herunterladen. Klicken Sie oben rechts auf „Hol dir WordPress“. Sie befinden sich jetzt auf einer neuen Seite. Klicken Sie hier auf die nächste Taste. Beim Schreiben dieses Artikels ist WordPress 5.1.1 die neueste Version:

WordPress installieren, Version 5.1.1

WordPress installieren, Version 5.1.1 (https://de.wordpress.org)

Eine ZIP-Datei wird jetzt auf Ihren Computer heruntergeladen (wordpress-5.1.1-de_DE.zip). Entpacken Sie diese Datei und öffnen Sie den Ordner „WordPress“. In diesem Ordner finden Sie die Datei wp-config-sample.php. Benennen Sie diese Datei um, so dass sie „wp-config.php“ heißt (also ohne „-sample“):

Verander wp-config-sample.php in wp-config.phpVerander wp-config-sample.php in wp-config.php

Ändern Sie wp-config-sample.php in wp-config.php

3: Passen Sie die Datei wp-config.php an

Nachdem Sie die Datei wp-config.php benannt haben, ist es Zeit, diese Datei zu bearbeiten. Die Datei wp-config.php ist das „Herz“ Ihrer WordPress-Website. Hier wird beispielsweise eine Verbindung zu der MySQL-Datenbank hergestellt, die Sie im ersten Schritt dieses Artikels erstellt haben. WordPress installieren geht also doch nicht zo ganz schnell. Wenn das zu kompliziert oder ärgerlich wird, kann man immer auch WordPress installieren mit zum Beispiel Installatron oder anderer automatischen Software.

Schritt 1: Geben Sie Ihre Datenbankinformationen ein

In dieser Datei tragen Sie den Namen, den Benutzer und das Passwort Ihrer Datenbank ein. Sie haben dies in Schritt 1 erstellt. Öffnen Sie die Datei in einem Texteditor und suchen Sie nach dem folgenden Code:

Geben Sie den Namen Ihrer Datenbank ein, an der sich jetzt database_name_here befindet. Machen Sie dasselbe für den Benutzernamen und das Passwort für username_here und password_here. Das sieht so aus:

In fast allen Fällen ist der „Hostname“ Ihrer Datenbank „localhost“. Dieser Hosting-Name unterscheidet sich bei einigen Hosting-Partys. Bei Savvii ist der Hostname beispielsweise anders, bei solchen Hostingpartnern ist WordPress jedoch häufig bereits für Sie installiert, und Sie müssen diese Schritte nicht durchführen.

Schritt 2: Passen Sie Unique Keys and Salts an

Ein weiterer wichtiger Teil der Datei wp-config.php sind die sogenannten „unique keys and salts“. Diese werden zur Sicherung Ihrer WordPress-Website verwendet. Suchen Sie nach den folgenden Codezeilen:

Gehen Sie jetzt zu https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/, um eine neue, willkürliche Zeichenfolge abzurufen und ersetzen Sie die oben genannten Codezeilen durch die dort befindlichen Schlüssel. Das sieht so aus:

Mit der Datei wp-config.php ist noch viel mehr möglich.

4: WordPress über FTP hochladen

Die Dateien für Ihre WordPress-Website können jetzt auf Ihren Server oder Hosting-Paket hochgeladen werden. Ihr Hosting-Partner hat Ihre FTP-Daten gesendet, mit denen Sie sich anmelden können. Sie benötigen dafür einen FTP-Client. Dies ist ein spezielles Programm, das Sie herunterladen müssen, um FTP zu verwenden.

FTP steht für File Transfer Protocol womit Sie Dateien zwischen Computern oder Servern auszutauschen.

Schritt 1: WordPress Installieren mit Hilfe eines FTP-Clients

FTP Client FileZilla

FileZilla

Haben Sie noch keine FTP Software? Wir benutzen häufig Panic’s Transmit. Eine kostenlose Alternative ist ein FTP-Client wie FileZilla. Laden Sie dieses Programm herunter und installieren Sie es.

Schritt 2: Melden Sie sich über FTP an

Nachdem Sie einen FTP-Client installiert haben, können Sie starten. Öffnen Sie FileZilla und geben Sie „Host“, „Username“ und „Password“ für FTP ein. Ihre Hostingparty hat Ihnen dies gesendet. Klicken Sie nun auf „Verbinden“ (oder „Quickconnect“) und suchen Sie nach dem Stammordner Ihrer Website. Sie können dies normalerweise wie folgt finden:

domains > IhrDomainName.de > public_html

Das Wichtigste ist, dass Sie sich im Ordner public_html des korrekten Domain Namens befinden. Löschen Sie die Dateien, die sich bereits da befinden. Wählen Sie dazu alle aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dateien und wählen Sie „Delete“ oder „Löschen“. Warten Sie, bis FileZilla den Löschvorgang abgeschlossen hat.

Schritt 3: Laden Sie WordPress-Dateien hoch

Öffnen Sie nun den Ordner „WordPress“ auf Ihrem Computer. In diesem Ordner befindet sich die Datei wp-config.php. Wählen Sie nun alle Dateien in diesem Ordner aus (unter Windows-Steuerung +A oder auf einem Mac-Befehl + A). Ziehen Sie diese Dateien jetzt in den Ordner public_html in Ihrem FTP-Client. Warten Sie jetzt, bis der Upload Ihres FTP-Clients abgeschlossen ist, um zum nächsten und letzten Schritt zu gelangen.

5: WordPress installieren

Sie haben jetzt fast alle Schritte durchlaufen: Sie haben eine Datenbank erstellt, WordPress heruntergeladen und per FTP auf Ihren Domainnamen hochgeladen. Sie können nun den letzten Schritt durchlaufen, um WordPress zu installieren. Gehen Sie dazu auf ihre Website (den Domainnamen, auf dem Sie WordPress installiert haben). Hier finden Sie eine Reihe von Feldern, die Sie ausfüllen müssen, um die WordPress-Installation abzuschließen.

Site-Titel

Geben Sie unter „Site Title“ oder „Site-Titel“ den Namen Ihrer Website ein. Sie können diesen Titel später immer noch ändern. Wenn Sie jedoch bereits wissen, wie Sie Ihre Website aufrufen möchten, geben Sie den Namen hier ein. In den meisten Fällen ist dies beispielsweise Ihr Firmenname.

Benutzername, Passwort und E-Mail-Adresse

Bei Benutzername und Passwort ist es wichtig, dass Sie eine starke Kombination wählen. Dies sind die Anmeldedaten, mit denen Sie sich später bei der WordPress-Verwaltungsumgebung anmelden. WordPress erstellt standardmäßig bereits ein sicheres Kennwort. Es ist ratsam, ein solches sicheres Passwort zu verwenden. Normalerweise können Sie sich diese Art von Passwörtern nicht selbst merken. Verwenden Sie daher ein Tool wie zum Beispiel LastPass, um sich an Ihr Kennwort zu erinnern.

Geben Sie außerdem eine funktionierende E-Mail-Adresse ein, damit Sie Ihr Passwort zurücksetzen können, wenn Sie es vergessen haben.

Sichtbarkeit in der Suchmaschine

Wenn Sie diese Option aktivieren, fügt WordPress Ihrer Website das „noindex“ -Tag hinzu. Damit teilen Sie den Suchmaschinen mit, dass Ihre Website nicht indiziert werden soll. Sie können diese Einstellung später jederzeit ändern.

WordPress installieren

Klicken Sie nun auf „WordPress installieren“. Wenn alles gut geht, sehen Sie jetzt den folgenden Bildschirm:

WordPress installieren, erfolgreich

WordPress installieren ist jetzt endlich gelungen; Sie können sich über ihrdomainname/wp-admin/ anmelden. Nutzen Sie die soeben eingegebenen Daten.

WordPress installieren: Mission erfüllt, was jetzt?

Nachdem Sie WordPress erfolgreich installiert haben, können Sie mit Ihrer Website beginnen. Darüber hinaus ist es wichtig, ein Thema auszuwählen. Dat Divi Thema von ElegantThemes, zum Beispiel, verwenden wir gerne selbst. Mit diesem Thema können Sie mit Hilfe eines praktischen Drag & Drop-Systems problemlos schöne Layouts und Designs erstellen.

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